Im Gespräch – diesmal auf der anderen Seite: Zu Gast bei Susan Groffmann

Im Gespräch mit Kirsten Schmiegelt

Es ist auch schön, mal selbst die Interviewpartnerin sein zu dürfen, und da war ich bei der tollen Susan Groffmann genau richtig!

Herzensprojekte, Verletzlichkeit, female Empowerment und ein unantastbarer Selbstwert – das sind nur ein paar der Themen, zu denen ich Susan in unseren Interview Rede und Antwort stehen durfte.
Es ist ein wirklich schönes, tiefgehendes und heiteres Gespräch geworden, das wir für Euch in zwei Teile aufgeteilt haben.

Teil 1 findest Du hier.

Und hier geht es zur Fortsetzung.

Weitere Infos zu Susan gibt es auf Ihrer Homepage.

HERZSIEGERIN-Thema: Ich bin nicht mehr die, die ich war. Was jetzt?

Persönliche Transformation

Wer bin ich, und wie viele?
Wenn ich mal jemand war, der ich jetzt nicht mehr bin – wer bin ich jetzt?
Und was sagen die anderen Menschen in meinem Umfeld dazu?
Schon allein über diese existentiellen philosophischen Fragen könnten wir bei HERZSIEGERIN unzählige Stunden diskutieren.

Tatsache ist: Wir entwickeln uns weiter im Leben. Wir werden mit 25 nicht mehr dieselbe Person sein wie mit 5 Jahren und mit 65 nicht die, die wir waren, als wir unseren 45. Geburtstag gefeiert haben. Zum Glück.
Wir machen in unserem Leben unzählige Erfahrungen. Hoffentlich viele gute, aber bestimmt auch ein paar schmerzhafte. Wir werden geprägt, durch das, was der Leben uns ungefragt bietet und die Entwicklungen, die wir selbst anstoßen. Wir ändern Prioritäten, Wünsche, unser Netzwerk, unser Äußeres, vielleicht auch den Beruf und unseren Lebensort.
Wir nehmen neue Rollen an und geben andere ab. Veränderung bestimmt unser Leben, manchmal im großen oft im kleinen Rahmen.

Viele kleine Veränderungen können wir gut in unser bestehendes Leben integrieren, sie haben keinen tiefen Einfluss. Andere Veränderungen haben eine Reichweite, die uns abverlangt, uns selbst neu zu definieren. Es kann eine Herausforderung sein, unser „neues Ich“ anzunehmen, kennenzulernen und stimmig zu integrieren. Selbst wenn wir eine neue Rolle aktiv angestrebt haben, brauchen wir oft Zeit, um die Rolle mit Leben zu füllen und zum Teil unseres Ichs zu machen. Dies kann z.B. die Rolle als Mutter, Führungskraft oder auch die Pflege der einst rüstigen Eltern sein.
Neben der Frage, wie wir selbst mit unserem neuen Ich umgehen, drängt sich aber auch die Frage nach der Akzeptanz unseres Umfelds auf. Nicht jeder schreit Hurra, wenn wir eine neue Rolle annehmen. Wenn wir beruflich die nächste Stufe erklommen haben, wenn wir es endlich geschafft haben, regelmäßig Sport zu machen oder den Sprung von der Festanstellung in die Selbstständigkeit gewagt haben, kann das Umfeld manchmal aus unserer Sicht merkwürdig reagieren. Bedenken, Zweifel, Ängste werden gesät. Vielleicht erleben wir auch Neid und Unverständnis – von wirklich guten Freunden aber auch Rückhalt, Zuspruch und Ermutigung. Mit negativer Resonanz unseres Umfelds klarzukommen, kann aufreibend sein – besonders, wenn es um Menschen geht, die uns nahestehen. Wir möchten weiterhin geliebt werden, Teil der Gemeinschaft bleiben, auch wenn unser neues Ich den Anderen nicht mehr richtig zu passen scheint. Und genau hier geraten wir eventuell in ein Spannungsfeld: Einerseits weiterhin die Erwartungen der Anderen in deren Komfortzone erfüllen und andererseits unsere neue Rolle zu behaupten.

Menschen, die es wirklich gut mit uns meinen, werden uns (vielleicht nach einer Eingewöhnungsphase) unterstützen. Mit denjenigen, die sich mit unserer Veränderung schwertun – vielleicht weil wir Ihnen damit einen ungeliebten Spiegel vorhalten – werden wir auf Distanz gehen müssen. Das kann weh tun und uns eventuell ins Zweifeln bringen, ob unsere Veränderung das wirklich wert ist. Vielleicht überdenken wir sie nochmal, justieren nach, schauen alles aus einer anderen Perspektive an. Wichtig ist, dass wir in Kontakt mit uns selbst bleiben und unsere Fahne nicht nach dem Wind der Anderen drehen. Dass wir selbst entscheiden, wer wir in unserer neuen Rolle sein möchten und wen wir dabeihaben wollen. Und dass wir bereit sind auszuhalten, dass sich unser System ebenfalls verändern wird – vielleicht auf eine Weise, die wir uns nicht gewünscht haben.

In unserer Livesession hast Du die Möglichkeit, Deine bisherigen Entwicklungen und deren Wirkung mit uns zu reflektieren und intensiv in den Austausch zu gehen. In der Session teilen wir unsere Erfahrungen, was wir aus ihnen lernen durften und wie es uns gelungen ist, mit negativen Reaktionen klarzukommen und stark zu bleiben. Wir versorgen Dich mit jeder Menge Coaching-Impulsen und sammeln Ideen für mehr Mut, Tatkraft und Selbstvertrauen, um unsere Neu-Erfindung erfolgreich zu gestalten.

Alle Infos zu unserer Livesession findest Du hier.

Wir freuen uns!

Foto: Suzanne Willia: www.unsplash.com

HERZSIEGERIN-Thema: Wie verletzbar darf ich mich zeigen?

Herzsiegerin_Wie verletzbar darf ich mich zeigen

Auch diese Frage kommt aus der Mitte unserer Herzsiegerin-Community und Peggy und ich haben diese hoch emotionale intensive Frage dankbar für unsere Online-Programm aufgegriffen.

Ganz ehrlich: Kaum jemand steht auf Schmerzen, oder?
Erst recht nicht auf seelische. Herzschmerz ist ätzend.
Und deshalb wollen wir ihn tunlichst vermeiden. Selbstschutz liegt in unserer DNA. Lieber die harte Schale bewahren, als den weichen Kern zu zeigen.
Das Paradoxe ist jedoch, dass wir uns grundsätzlich von Anderen Ehrlichkeit, Nähe und Vertrauen wünschen, um tiefe Bindungen aufzubauen. Wir brauchen dieses Netz aus Geborgenheit, um uns bei anderen Menschen fallen lassen zu können. Zur Erfüllung dieses Bedürfnisses gehört auch der Mut, den eigenen Panzer abzulegen – genauso wie das Risiko, eine emotionale Breiseite zu kassieren und vorübergehend k.o. zu gehen. Wenn wir uns selbst verschließen, werden wir auf Dauer keine echte Verbindung spüren. Wie häufig im Leben können wir auch hier nichts Gutes bekommen, ohne zu geben. Leider haben wir aber auch hier nicht die Garantie, dass wir, wenn wir bereit sind, uns zu öffnen und hinzugeben, dasselbe auch bekommen werden. Vermutlich jede und jeder haben schon die Erfahrung machen müssen, das eigene Herz zu öffnen und statt einer Umarmung den Dolchstoß zu erhalten. Das ist nicht nur äußerst schmerzhaft, es lässt uns zweifeln. An dem konkreten Menschen, der uns verletzt hat, an unserer Urteilsfähigkeit und in besonders traurigen Momenten vielleicht auch an allem und jedem. Und häufig kommen wir zu dem Schluss: „Das möchte ich nie wieder erleben.“ Und dann entwickeln wir Strategien, die uns schützen sollen und stärken unseren Panzer für die Zukunft. Schließlich sind wir ja nicht blöd, oder?

Offen zu bleiben ist manchmal eine harte Herausforderung.

Unsere Verletzbarkeit macht uns angreifbar, sie macht uns aber auch einzigartig. Sie spiegelt unsere Geschichte und unsere Erfahrungen wider. Sie ist Ausdruck unserer Sensibilität, unserer Bedürfnisse und unserer individuellen Schmerzpunkte. Sie macht uns menschlich – gerade in Zeiten der ständigen Selbstoptimierung und absurden Feel-good-Scheinrealität der sozialen Netzwerke eine besonders wertvolle Ressource. Verletzbarkeit öffnet uns, für uns selbst und für Andere.
Sie ist für uns ein zuverlässiger Navigator durch unsere Seele. Sie zeigt uns, wo wir Heilung brauchen und wo wir uns stark fühlen. Sie gibt uns untrüglich Rückmeldung zu unseren Prioritäten, Gefühlen und Wünschen. Und manchmal ist sie auch unser Bodyguard und hält uns in einer Sicherheitszone, deren Überschreitung für den Moment nicht ratsam ist. Sie kann uns davor schützen, ins offene Messer zu laufen.
Wenn unsere Verletzlichkeit jedoch permanent das Steuer übernimmt, werden wir von Angst statt von Mut gesteuert. Wie ein verschrecktes Reh wittern wir überall Gefahr. Wir gehen selbstverständlich in den Schutzmodus, bleiben unverbindlich, gehen auf Distanz. Wir bleiben in gefühlter Sicherheit – und vermutlich ab einem gewissen Punkt auch allein. Das ist zwar konstant ruhig, aber auch ziemlich einsam.
Verletzungen gehören leider zum Leben. Wenn wir uns dem Leben öffnen und den Menschen, die unseren Weg kreuzen, werden wir manchmal faule Äpfel statt Blumen bekommen. Dass die Menschen, die uns verletzen häufig eigene Probleme haben und diese an uns abreagieren, dass sie selbst emotionale Defizite haben und häufig deshalb aus Überforderung in die Aggression gehen, wissen wir. Dennoch tut es weh. Wir wissen auch, dass wir nach Verletzungen irgendwann heilen werden. Aber der Weg zu diesem „irgendwann“ kann verdammt lang sein. Und es ist total in Ordnung, sich diese Extraschleife in unserem Leben manchmal bewusst zu ersparen und nicht auf jeden Zug aufzuspringen, der zwar verlockend aussieht, aber großes Pannenpotenzial hat.

Die Frage ist also weniger „wie verletzbar DARF ich mich zeigen?“, sondern vielmehr: „Wie verletzbar WILL ich mich zeigen.“
Denn auch hier können wir viel mehr aktiv gestalten, als wir auf den ersten Blick vermuten. Wenn wir bereit sind, bei uns selbst und bei Anderen genau hinzugucken und unsere Verletzbarkeit als wertvollen Teil von uns und nicht als Makel zu betrachten. Wenn wir den Mut haben, uns zu offenbaren, ohne uns schwach zu fühlen.
Erste Ideen haben wir dazu in unserem Impulsgespräch gesammelt. Jetzt freuen wir uns unglaublich darauf, in unserer großen Livesession mit Dir zu diesem hoch emotionalen Thema in den Austausch zu gehen, unsere Erfahrungen zu teilen, unser Wissen als Coaches an Dich weiterzugeben und uns gegenseitig mit Offenheit, Resilienz und Selbstliebe zu bereichern.

Lasst uns gemeinsam ausloten, wie wir der Welt und ihren Bewohnern offen begegnen und uns gleichzeitig in gesundem Maße selbst schützen. Damit wir die Blumen, die das Leben uns schenkt, mit allen Sinnen genießen und die faulen Äpfel möglichst schnell und schmerzlos aussortieren können.

Alle Infos findest Du hier!

Wir sehen uns!

Foto: Sinitta Leunen: www.unsplash.com

HERZSIEGERIN-Thema: Wieviel bin ich wert?

Wieviel bin ich wert?

Vorab: Der Wert eines jeden Menschen ist weder messbar noch hat er eine Begrenzung.
Die obige Frage klingt hart, aber das dahinterstehende Thema wurde ausdrücklich von den Mitgliedern unserer Herzsieger-Community gewünscht.

Warum ist das so?
Warum tun sich viele Frauen so schwer damit, ihre eigene Leistung, ihr Engagement und ihre Stärken selbstbewusst zu präsentieren?
Warum wird lieber häufig vorsorglich tiefgestapelt als mutig in die Offensive gegangen?
Ich selbst erlebe immer wieder, dass Frauen z.B. auf Beförderungen oder interessante Projekte verzichten aus Angst zu versagen und Andere zu enttäuschen – obwohl ihre Qualifikationen und Erfahrung über jeden Zweifel erhaben sind. Bei Gehaltsverhandlungen, wird lieber die niedrigste Schwelle gewahrt, um nicht unverschämt zu erscheinen.
Bei vielen Selbständigen gilt das Prinzip, die eigene Dienstleistung lieber niedrigpreisig anzusetzen, da das Vertrauen in die eigene Kompetenz fehlt – trotz fundierter Ausbildung, Erfahrung und Vorbereitung.
Wie immer geht es nicht darum, hier in stereotype Mann-Frau-Schubladen zu greifen, aber ganz ehrlich: Noch nie ist mir ein Mann begegnet, der gesagt hat: „Ich habe zwar 20 Jahre Berufserfahrung, möchte aber lieber dem Neuling den Vortritt bei der angebotenen Führungsposition lassen, da ich Angst habe, nicht alles 100%ig perfekt zu machen und das höhere Gehalt nicht zu verdienen. Die niedrige Stelle ist für mich viel angemessener.“

Es klingt konstruiert, aber genau das erleben wir als Initiatorinnen von HERZSIEGERIN immer wieder.

Die Angst, hochwertige Versprechen und zu machen und zu scheitern – vor allem an den eigenen überhöhten Ansprüchen – und Furcht vor irgendeiner Form von Bestrafung und Liebesentzug führt oft dazu, dass sich Frauen minderwertig fühlen und sich auch nach außen so präsentieren. Häufig geschieht das unbewusst. Sich mit den eigenen Fähigkeiten in den Fokus von Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu rücken, impliziert für viele Frauen keine positive Chance auf Sichtbarkeit sondern ein unangenehmes Gefühl, des auf dem Prüfstand Stehens und des möglichen exponierten Scheiterns. Und genau das wollen sie vermeiden. Deshalb wird Lob häufig abgewehrt mit der These, dass das eigene Engagement doch selbstverständlich sei – selbst, wenn sich die Überstunden auftürmen wie ein Berg schmutziger Wäsche. Deshalb behaupten sie, sich für einen verantwortungsvollen Posten doch noch nicht fit genug zu fühlen, obwohl sie perfekt auf das Jobprofil passen. Darum bleiben sie bei prestigeträchtigen Angelegenheiten oft lieber im Hintergrund – und ärgern sich, wenn jemand mutig an ihnen vorbeizieht und die Lorbeeren erntet, obwohl sie doch eigentlich die ganze Arbeit erledigt haben. Und aus diesem Grund setzen Sie ihre selbständigen Honorare oft viel zu niedrig an und verramschen sich auf einem Niveau, das niemals für ein gutes Auskommen reichen wird, damit bloß kein Kunde böse wird und den Vorwurf der Unverhältnismäßigkeit anbringt.

Der innere Konflikt mit der eigenen Wertigkeit ist ein harter Gegner, und er spielt sich eben nicht nur in unserem Inneren ab, sondern drängt mit aller Macht nach außen. Wir setzen unserem Gegenüber die Brille auf, durch die wir gesehen werden. Wenn wir selbst voller Zweifel über den Wert unseres eigenen Beitrags sind (und das bedeutet NICHT, dass wir immer alles super finden müssen, was wir tun und zu kritikunfähigen Ignorantinnen werden), werden Andere diese Zweifel spüren und übernehmen. Die gefürchtete skeptische Resonanz wird die Folge sein. Und die sehen wir dann häufig wieder als Bestätigung, eben doch lieber zaghaft tief zu stapeln statt mit Selbstvertrauen in Verhandlungen zu gehen und das eigene Marketing zu selbstbewusst gestalten.

Ein Teufelskreis.

Diesen Teufelskreis wollen wir von HERZSIEGERIN durchbrechen.
In unserer Livesession gehen wir mit Dir individuell und tiefgründig ins Gespräch und legen den Grundstein für eine selbstbewusste, mutige Neubewertung. Aktiv in die Offensive gehen, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Das richtige Maß an Selbstdarstellung zu finden, und den Druck an Dich selbst und an Deine eigene Leistung realistisch mit den Erwartungen Anderer in Einklang zu bringen. Die Angst vor Versagen zu überprüfen und die Chance auf Weiterentwicklung in den Fokus rücken. Deinen eigenen Wert feiern statt klein zu machen!
Wir lassen Dich teilhaben an unseren Erfahrungen und Coaching-Impulsen, lernen in der Livesession mit- und voneinander und inspirieren uns gegenseitig.

Weil unser Wert keine Grenze kennt und wir gemeinsam vorwärts gehen.

Alle Infos dazu findest Du hier!

Wir freuen uns auf Dich!

Foto: Sharon McCucheon: www.unsplash.com

HERZSIEGERIN-Thema: Ist die gefährlich?

Ist die gefährlich?

Unfaire Konkurrenz unter Frauen, Zickenkrieg, nach vorne freundlich und hintenherum lästern, Gift im Prosecco…. Alles Klischee, oder steckt vielleicht doch ein Funken Wahrheit dahinter?
Vergiften ist hoffentlich ein Gerücht, fest steht jedoch, dass das Verhältnis von Frauen unter- und zueinander häufig geprägt ist von Konkurrenz, Bedrohung, destruktiven Vergleichen und jeder Menge Performance-Druck – verbunden mit der Angst, vor anderen nicht bestehen zu können, ja zu versagen. Andere Frauen werden leider häufig mehr als Gefahr empfunden und weniger als Möglichkeit zu Inspiration, Austausch und gemeinsamem Wachstum. Warum ist das so?

Liegt es wirklich in unseren Genen, dass wir andere Frauen ausstechen und unschädlich machen wollen, um uns einen potenten männlichen Versorger zu sichern? Darüber sollten wir in Zeiten von Emanzipation und finanzieller Unabhängigkeit eigentlich hinweg sein, oder?
Sind wir derart geprägt von den fotogeshoppten perfekten Frauen-Avataren, mit denen uns die Medien ständig versorgen, dass wir diese wirklich als Maßstab ernstnehmen und uns an dieser Scheinwelt messen – mit der Konsequenz, uns minderwertig zu fühlen, die Perfektion aber glauben, in anderen Frauen wahrzunehmen?
Die Angst, vor anderen Frauen nicht zu bestehen, nicht gut genug zu sein und deshalb zu kurz zu kommen, begegnet uns in allen möglichen Facetten. Sei es die Bildung von Zweck-Allianzen, um sich gegen „gefährliche“ Gegnerinnen zu verbünden, das Bilden von Rudeln, wo die Anführerin klar erkennbar ist und sich, um die eigene gefühlte Überlegenheit zu betonen, bevorzugt mit Frauen umgibt, die ihr scheinbar nicht das Wasser reichen können. Andererseits auch das Stigmatisieren von und Lästern über Frauen, die sich aus diesem Korsett befreien, frei von Influencerinnen über Ihr Erscheinungsbild bestimmen, einfach ihr Ding machen und (um Gottes willen) selbstbewusst über sich und Ihre Erfolge sprechen. Hier sehen wir leider häufig die Demontage aus den eigenen Reihen statt Unterstützung und Beifall.

Ganz ehrlich: Es schmerzt mich, diese Zeilen zu schreiben. Nicht nur, weil ich selbst eine Frau bin, sondern weil so viele Ängste, negative Bewertungen und Minderwertigkeitsgefühle dahinterstehen. Und so viel unterdrücktes, in negative Energie gebundenes Potenzial, das der Welt durch diese Hemmungen und Kämpfe verloren geht.
Letztlich spielen alle Themen unseres HERSIEGERIN-Programms hier mit rein:
Der Zweifel, gut genug zu sein, den eigenen Weg gehen zu dürfen, man selbst sein zu dürfen in der Überzeugung, dass das völlig in Ordnung ist und man sich nicht vergleichen muss, den quälenden Anspruch an Perfektion zu revidieren und sich Veränderung zu erlauben, wenn es sich für einen selbst richtig anfühlt. Egal, was Andere dazu für eine Meinung haben.

Emanzipation findet nicht nur gegenüber Männern statt, sie sollte vor allem bei jeder einzelnen Frau und in den eigenen Reihen beginnen, um aus dem schwächenden Gegeneinander ein starkes Miteinander zu erschaffen. Dies kann nur gelingen, wenn wir mit uns selbst im Reinen sind und uns sowie andere Frauen in unserer Einzigartigkeit respektieren und schätzen lernen.
Auch mir ist es schon einige Male passiert, dass ich von anderen Damen „ausgecheckt“ wurde. Ich wurde gefragt nach meinem Alter, meinem Gewicht, meiner Kleidergröße, dem Alter meines Mannes, meinen bisherigen Erfolgen etc. Ich sollte greifbar, einschätzbar werden. Und wenn ich mein Licht nicht unter den Scheffel stellte, wurde es oft mit Befremden aufgenommen. Einige Einladungen in „Mädels-Cliquen“ habe ich abgelehnt, da sie mir nicht ehrlich erschienen, was sich am Ende auch bewahrheitet hat. Stets war der Konkurrenzgedanke seitens der Anderen spürbar, die Angst, ja die Überzeugung schlechter zu sein und deshalb entweder in den Flucht- oder den Angriffsmodus zu wechseln. Das will und kann ich nicht mittragen. Ist ehrlich gesagt auch ziemlich anstrengend.

Dies mag hier etwas plakativ wirken – natürlich gibt es auch jede Menge positive Beispiele!
Ich bin unendlich dankbar für die tollen Frauen, die ich meine Freundinnen, Kolleginnen, Peers nennen darf, für die starke, ehrliche Gemeinschaft, die wir uns erschaffen haben, für die Wertschätzung, die Ergänzung unserer Stärken, die Unterstützung, das Vertrauen und die wunderbaren Momente, die wir miteinander verbringen dürfen. Selbstverständlich ist nicht jede Frau derart negativ geprägt, wie ich es oben dargestellt habe.
Dennoch ist der Konkurrenzgedanke, die wahrgenommene Bedrohung durch andere Frauen häufig deutlich zu spüren – und das soll sich ändern.
Diese Änderung kann nur geschehen, wenn wir uns alle von innen stärken, uns frei machen von der Selbstdemontage, dem Gefühl des Mangels. Und uns stattdessen öffnen für die Fülle, die in jeder von uns liegt und diese nutzen und feiern!
Zu dieser Öffnung sollen unser Impulsgespräch und unsere Livesession einen Beitrag leisten.

Sei dabei, bring Dich ein, werde Teil unserer Community – lass uns sinnvolle Impulse für ein starkes Netzwerk und eine kreative Zukunft schaffen!

Wir freuen uns auf alle Herzsiegerinnen!

Foto: pixabay/ pexels.com

HERZSIEGERIN-Thema: Mich selbst zu loben und selbstbewusst zu präsentieren, ist doch ziemlich arrogant, oder?

Herzsiegerin Livesession

Nein, ist es nicht!

Schlicht und ergreifend.

Damit könnte dieser Blogartikel zu diesem Thema unseres HERZSIEGERIN-Programms eigentlich schon zuende sein, denn zu dieser Frage ist damit alles gesagt.
Mein persönlicher Weg zu dieser unmissverständlichen Antwort war jedoch alles andere als schnell, glatt und einfach. Wie die meisten Frauen habe ich mich auch lange Zeit mit demontierenden Glaubenssätzen rumgeschlagen. Mit der Überzeugung, dass ich mein Licht stets unter den Scheffel stellen müsste, um nicht negativ durch das, was ich gut gemacht hatte, aufzufallen. Schon allein in diesem Satz wird der ganze Irrsinn dieser Einstellung sichtbar, oder?
Durch viel Reflexion, Coachingarbeit und das konstruktive positive Bearbeiten meiner inneren Muster konnte ich mir schließlich erlauben, für meine gute Leistungen einzustehen, sie selbstbewusst zu zeigen und Lob entgegenzunehmen. Und zwar ohne Anderen dadurch etwas wegzunehmen, sondern stets mit der Absicht, mein Wissen zu teilen, mich auch von anderen inspirieren zu lassen und sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Ich war und bin davon überzeugt, dass das der richtige Weg ist.
Dass insbesondere Frauen diesbezüglich anderer Meinung sind, habe ich vor einigen Jahren auf einer psychologischen Fortbildung erfahren dürfen:
Nach einer Praxisübung wurde ich vom Seminarleiter im Plenum für meine gute Prozessführung gelobt. Meine Antwort war: Vielen Dank, darüber freue ich mich. Ich hatte auch den Eindruck, dass der Prozess gut im Flow war.“ So weit, so skandalös. Kaum hatte ich das gesagt, bemerkte ich, dass einige Kolleginnen nervös wurden bzw. die Energie im Raum sich negativ aus manchen Richtungen auflud. In der Kaffeepause ging ich auf die Toilette und während ich in der Kabine war, hörte ich, wie sich eine „Kollegin“ im Vorraum gegenüber einer anderen Teilnehmerin über mich beschwerte. Es sei „unmöglich gewesen, wie arrogant ich mich selbst gelobt hätte und damit alle anderen als „blöd“ hingestellt hätte. Davon abgesehen sei es ja außerdem klar gewesen, dass ausgerechnet ich vom Seminarleiter gelobt worden wäre, da ich den ja sowieso die ganze Zeit schon so offensiv angelächelt hätte und mich offensichtlich „ranmachen“ wollte. Sie könne jedenfalls über so ein illoyales Verhalten nur den Kopf schütteln und würde mich für den Rest des Seminars auf jeden Fall meiden, denn so ein billiges Verhalten habe sie nicht nötig!

In diesen Sprüchen offenbart sich die ganze Misere des Verhältnisses von Frauen zu den Themen Selbstbewusstsein, dem Wert der eigenen Leistung und Fähigkeiten, Loyalität untereinander und aggressiver Ausgrenzung statt offenem Austausch und gegenseitiger Inspiration.

Ich saß in meiner Kabine, war traurig, schockiert, wütend, fassungslos – alles auf einmal.
Vor einigen Jahren hätte ich mich still und leise wieder auf meinen Platz gesetzt und diese Episode ignoriert. Aber ich hatte dazu gelernt.
Ich verließ also meine Kabine, passte die Dame ab und konfrontierte sie höflich, aber unmissverständlich mit dem, was ich vernommen hatte und bat um eine Erklärung, was genau sie zu diesen harten Aussagen veranlasst habe, wo und wann genau ersichtlich gewesen sei, dass ich es auf den Seminarleiter abgesehen hätte, und wie ich mich ihrer Meinung nach hätte verhalten sollen, um mich als loyales Mitglied der Seminargruppe erkennen zu geben.
Ich bekam einen tiefroten Kopf, einen gesenkten Blick und ein nervöses Gestammel zur Antwort, aus dem ich ungefähr Folgendes entnehmen konnte: Es wäre „anständig“ gewesen, das Lob abzulehnen, da nur ich in diesem Maße gelobt worden sei und sich „alle anderen“ dadurch blöd vorkommen würden. Schließlich würden hier alle noch lernen, und meine „Vorstellung“ wäre arrogant gewesen. Eigenlob würde stinken und „gehöre sich nicht“. Mein Lächeln wäre ebenfalls unangebracht, da es schließlich eine Schulung und kein „Date“ sei. Klar sei aber, dass ich damit aus der Gruppe ausgeschert sei und mit dem Seminarleiter „gemeinsame Sache“ mache.
Ich kommentierte diesen (meiner Meinung nach) Schwachsinn nicht weiter, dankte ihr für ihre Meinung und gab ihr den gutgemeinten Tipp, sich nochmal vertieft mit dem spannenden Thema der Projektion (der Wahrnehmung eigener Anteile im Gegenüber) vertraut zu machen – schließlich war das ja eine Schulung, wie sie mir gerade beigebracht hatte, und wir waren zum Lernen und nicht zum Spaß hier und natürlich auch nicht zu daten, was ja anscheinend unbewusst meine Intention gewesen war.

Es war wirklich eine komisch-tragische Situation. Komisch, weil so viele Klischees zum Tragen kamen und ich mich erstmal kneifen musste, dass das gerade wirklich passierte. Und tragisch, weil es PASSIERTE! Weil diese Dame auf wirklich tragische Weise (und das meine ich nicht arrogant sondern ehrlich mitfühlend) Einblicke in die Welt ihrer negativen und selbstzerstörerischen Glaubenssätze gab und zeigte, wie gespalten, wie destruktiv, ja grausam häufig das Verhältnis von Frauen zu ihrem Erfolg, ihrer Leistung, ihrem Verhalten und ihrer Beziehung untereinander ist. Wie viele Zweifel, Aggression, Angst und Stutenbissigkeit vorhanden sind, wo eigentlich gegenseitige Unterstützung, Freundschaft, Wachstum, Inspiration und Selbstvertrauen den Ton angeben sollten.
Ich habe diesen destruktiven Zirkel verlassen. Ich liebe es, andere Menschen ehrlich zu loben und zu ermutigen. Und ich werde gern gelobt und ermutigt, habe aber auch kein Problem damit, mich wertschätzend-kritisch zu hinterfragen und ständig dazu zu lernen – gern auch mit anderen, die meine Haltung teilen. Und da mache ich zwischen Männern und Frauen keinerlei Unterschied. Unsere Individualität zu feiern, zu verbinden und gemeinsam zu wachsen – das ist meine Intention und meine Einstellung. Und damit komme ich sehr gut durchs Leben.
Natürlich entscheidet jede Frau selbst, wie sie das handhaben möchte. Peggy und ich von HERZSIEGERIN möchten Euch aber alle ermutigen, keine Energie mehr in diese Selbstdemontage zu verschwenden und Euch rauf auf Eure individuelle Bühne zu trauen, ganz egal, wie diese aussieht.

Dabei unterstützen wir Euch in unserem Impulsgespräch, ggf. in Einzelcoachings und natürlich auch in unserer großen Livesession!

Wir freuen uns auf Euch!

Foto: Quang Nguyen/ pexels.com

HERZSIEGERIN-Thema: Ich würde gern, aber aktuell ist es gerade schlecht…

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Ich würde ja so gern… aber aktuell ist leider schlecht!
Kennst Du die Situation, dass Du einen großen Wunsch hast, den Du in die Tat umsetzen möchtest, einen „verrückten“ Plan, etwas Großes, das Du zuvor noch nie getan hast? Das Herz sagt „eigentlich“ ja, der Kopf auch – aber dennoch bist Du dankbar für jede Ausrede, jeden „guten Grund“, um nicht beginnen zu müssen. Lieber die 1001. Ausbildung machen, lieber nochmal den Internetauftritt überarbeiten, damit auch alles 100% perfekt ist (Spoiler: Wird es nie sein), lieber nochmal 50 Leute nach ihrer Meinung fragen, lieber nochmal…. egal was.
Hauptsache, Du musst nicht aktiv und sichtbar werden. Hauptsache, Du machst Dich nicht verwundbar vor Anderen und vor Deinem übergroßen Anspruch an Dich selbst. Etwas neues wagen heißt, die Komforzone zu verlassen und ggf. auch zu scheitern. Und etwas nicht perfekt zu machen, wird von vielen Frauen mit unverzeihlichem Versagen gleichgesetzt. Das ist schmerzhaft, entwertend und will möglichst vermieden werden. Und so verwehren wir uns häufig wertvolle Chancen, Erfahrungen und Veränderungen und lassen lieber alles beim Alten. „Eigentlich ist ja auch alles ok“, oder?
Natürlich gibt es häufig auch triftige Gründe, um Pläne zu hinterfragen, zu ändern oder aufzuschieben.
Häufig lassen wir uns jedoch ausbremsen von Ängsten, Blockaden, entmutigenden Glaubenssätzen und dummen Sprüchen von außen, die wir unzutreffend als Maßstab für unsere eigenen Wertigkeit nehmen.
Peggy und ich möchten Dich mit unserem HERZSIEGERIN-Programm ermutigen zu machen statt zu warten und Deine Wünsche wahrwerden zu lassen. Wir freuen uns, Dich kennenzulernen!

Unser kostenloses Impulsgespräch und unsere Livesession findest Du hier!

Foto: www.pexels.com

HERZSIEGERIN-Thema: Darf ich das?

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DARF ICH DAS?
Auch diese Frage, dieser Zweifel, diese Bremse, die große Pläne ganz schnell ganz klein werden lässt, begegnet Peggy und mir immer wieder in unseren Coachings mit Klientinnen, die so unglaublich viel können und sich häufig so wenig erlauben. Deshalb wollten wir dieses Thema unbedingt in HERZSIEGERIN, unser Empowerment Programm für Frauen integrieren. Warum glauben gerade wir Frauen häufig, dass wir die Erfüllung unserer Pläne und Wünsche abhängig machen müssen von der Erlaubnis Anderer? Dass die Bedürfnisse anderer Menschen ganz selbstverständlich wichtiger sind als unsere eigenen und wir uns unterzuordnen haben? Dass wir aus irgendwelchen Gründen glauben, keinen Erfolg, keine Veränderung, keinen Beifall zu verdienen, weil es irgendjemandem nicht passen könnte? Warum nehmen wir uns selbst oft so wenig wichtig und erhöhen die Bedeutung anderer Meinungen und Interessen im Gegenzug umso mehr? Und wieso assoziieren wir häufig, dass es egoistisch, arrogant ja vielleicht sogar assozial ist, wenn wir einfach mal tun, was WIR wollen und worauf WIR Lust haben, ohne uns davor x-mal zu versichern, dass wir auch bloß niemandem damit auf den Schlips treten?
Die eigenen Interessen und Wünsche zu vertreten und praktisch umzusetzen, wird bei und von Frauen häufig automatisch gleichgesetzt mit krassem Eigennutz, mangelnder Empathie und fehlendem Verantwortungsgefühl. Die großen Stärken, die Frauen häufig besitzen, nämlich Einfühlungsvermögen und Fürsorge werden auf diese Weise kontraproduktiv instrumentalisiert. Entweder von Dritten, um uns zu manipulieren und zu verhindern, dass wir aus der für Andere bequemen Komfortzone auszubrechen. Oder mehr oder weniger bewusst von Frauen selbst, um die Angst vor der eigenen Courage zu vertuschen und letztlich alles so zu lassen, wie es ist, um Konflikte und Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Es geht hier aber nicht darum zu lernen, rücksichtslos immer die eigenen Interessen durchzudrücken, es geht um eine gesunde Selbstfürsorge und die Erlaubnis, sich selbst weiterentwickeln, auszuprobieren, zu scheitern und in den Fokus rücken zu dürfen. Unsere eigenen Erfahrungen machen zu können und (Gott bewahre) einfach mal etwas nur für uns zu tun.
Und gerade hiervor haben so viele tolle Frauen Angst. Vielleicht Angst vor negativer Resonanz, Liebensentzug, davor, den eigenen Ansprüchen nicht zu genügen, etwas zu versprechen, dass sie glauben, nicht halten zu können und deshalb als Hochstaplerin entlarvt zu werden. Und bevor diese scheinbar realen schlimmen Szenarien eintreten, nehmen Sie lieber Abstand von ihren „verrückten“ Plänen, vor der Veränderung, die sie sich insgeheim wünschen, von dem Freiraum, den sie so sehr verdienen. Lieber alles beim Alten lassen, bevor jemand böse ist, oder das Horrorszenario des (scheinbaren) Versagens eintritt. Ging bis jetzt ja auch irgendwie, oder?
Wieviel Potenzial könnte sich entfalten, wie viel Neues probiert werden, wieviel positive Veränderung in Gang gesetzt werden, wenn wir uns häufiger erlauben würden, einfach zu machen, statt schüchtern zurückzutreten? Wenn wir unserem ewigen Perfektionismus, der Versagensangst und der Furcht vor Konfrontationen abschwören und vertrauen auf unsere Kraft, unsere Fähigkeiten und unsere Improvisationsgabe?
Genau hier setzen wir in unserer Livesession an und gehen mit Euch in die Tiefe.
Was hält uns ab, was möchten wir behalten, was abgeben, und wie schaffen wir den Spagat zwischen Fremd- und Eigenfürsorge. Und wie geben wir uns selbst die nötige Portion Selbstvertrauen, um aus vollem Herzen sagen zu können: ICH DARF!
Wir freuen uns sehr auf unsere Livesession mit Euch!
Den Link dazu findest Du hier!

Foto: mantashesthaven/ www.pexels.com

HERZSIEGERIN-Thema: Bin ich gut genug?

Ich bin gut genug

Bin ich gut genug?

Wie wunderbar einfach wäre es, wenn jede Frau diese Frage mit einem spontanen ehrlichen JA beantworten könnte, oder? Wieviel Kraft, positive Energie und Zuversicht würde dann frei werden!
Als Peggy und ich uns die Themen für unser Herzsiegerin-Programm überlegt haben, kamen wir unabhängig voneinander sofort auf diese -meist quälende- Frage, die so viele Frauen umtreibt. Wir begegnen ihr als Coaches ständig. Häufig ist es leider eine rhetorische Frage, denn die Antwort, die Frauen sich oft selbstverständlich geben, ist NEIN. So viele wunderbare Frauen lassen sich beuteln von unseligen Vergleichen, die sie zu ihren Ungunsten anstellen, verzweifeln an einem perfektionistischen Überanspruch, den niemand je erfüllen können wird und sind (warum auch immer) überzeugt davon, mit anderen nicht mithalten zu können, weil sie eben „nicht gut genug“ sind. Sie gehen davon aus zu versagen, sei es in fachlicher Hinsicht, vom körperlichen Erscheinungsbild her, bezüglich ihres Erfahrungsschatzes oder oder oder… Fehler werden oft zum unverzeihlichen Makel hochstilisiert.

Negative Muster, die meist schon früh im Leben entstanden sind, begleiten sie häufig ihr ganzes Leben lang, und die meisten Frauen sind sich ihrer gar nicht bewusst. Negative Selbstannahmen sind ein „selbstverständlicher“ Teil ihrer selbst geworden und werden deshalb auch nicht hinterfragt. Dennoch bleiben diese Selbstannahmen aktiv und äußern sich in falscher Zurückhaltung, Selbstzweifeln, der Scheu, sich selbstbewusst vor Anderen zu positionieren und der ständigen Angst, zu versagen und deshalb nicht geliebt zu werden. All das hat nichts mit „Schuld“ zu tun, sondern mit negativen Bewertungen, die sich verfestigt haben und aufgelöst werden wollen.
Wir wollen mit HERZSIEGERIN unseren Beitrag dazu leisten, dass das besser wird! Es macht uns traurig zu sehen, wie viel Potenzial der Welt auf diese Weise versagt wird, wieviel Wärme, Wissen, Kraft und Innovation. Wie viele phantastische Frauen sich klein machen, in der falschen Angst nicht mithalten zu können und deshalb ihr Licht unter den Scheffel stellen anstatt es strahlen zu lassen. All das verdient es, nach draußen getragen zu werden und positiv in der Welt zu wirken. Deshalb machen wir uns als Herzsiegerinnen gemeinsam auf den Weg, unterstützen uns und treiben uns gemeinsam positiv an, ohne Anspruch an Perfektion und Selbstüberschätzung aber mit Mut, Zuversicht und Selbstvertrauen. Wir alle dürfen die hemmende übertriebene Bescheidenheit und Vorsicht ablegen und wagen, Neues auszuprobieren, Fehler zu machen, zu lernen, zu wachsen.
Unser Programm entstand aus dieser tiefen Intention heraus, spontan und begeistert und entwickelte sich dann in einem unglaublich fokussierten, kreativen Prozess. Hier einen Stein ins Rollen zu bringen, ist uns eben eine Herzensangelegenheit!

Was wird sich alles zum Besseren verändern, wenn Frauen statt „Ich bin nicht gut genug“ selbstverständlich den Glaubenssatz verinnerlichen: „Ich genüge immer und mein Wert ist unantastbar?“
Was meinst Du dazu?

Unser Impulsgespräch zu diesem Thema findest Du hier!

Foto: www.pexels.com

HERZSIEGERIN ist ONLINE!

Herzsiegerin

Aufgepasst liebe Herzsiegerinnen und alle, die es werden wollen!
Wir (Peggy Schierenbeck von @echt_fuehren und ich) sind so stolz, pünktlich am Weltfrauentag mit unserem Onlineprogramm HERZSIEGERIN an den Start gegangen zu sein und freuen uns, mit Dir ein kraftvolles Netzwerk wunderbarer Frauen aufzubauen und Dich effektiv als Coaches unterstützen zu dürfen.
Unser Programm ist persönlich, flexibel und interaktiv und bietet Dir 5 große Themen, die Du in Deinem Tempo mit uns vertiefen kannst.
Die großen Fragen, denen wir als Coaches immer wieder bei unseren Klientinnen als Stolpersteine begegnen und die wir mit Dir konstruktiv bearbeiten und auflösen möchten, lauten:
Bin ich gut genug?
Darf ich das?
Ich würde gern, aber aktuell ist gerade schlecht…
Mich selbst zu loben und selbstbewusst zu präsentieren, ist schon ziemlich arrogant, oder?
Ist die gefährlich?

Hier möchten wir mit Dir ins Gespräch gehen, Blockaden lösen und mutige Zukunftsimpulse entwickeln. Dazu bieten wir Dir kostenlose, frei abrufbare Impulsgespräche und interaktive Livesessions. Wir wollen ein kraftvolles Netzwerk starker Herzsiegerinnen entwickeln, die ihre Weiblichkeit feiern, ihr Leben selbstbestimmt gestalten und ein großes Herz für sich und Andere haben.

Damit Du Dir einen ersten Eindruck verschaffen kannst, findest Du hier unser Intro für unser Onlineprogramm.
Alle Infos zum gesamten Programm findest Du hier!

Schön, dass Du dabei bist!